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Knochenregeneration und Geweberegeneration mit Führung

Knochenregeneration und Geweberegeneration mit Führung
2024-06-15

Wann ist zu wenig Knochen vorhanden?


Nach dem Verlust eines Zahns beginnt der ihn umgebende Knochen zu atrophieren (Schwund). Wenn seit der Extraktion viel Zeit vergangen ist, kann sich herausstellen, dass die Knochenmenge nicht ausreicht, um das Implantat stabil zu halten. Hier kommt die Geführte Knochenregeneration (GBR) ins Spiel.


Worum geht es dabei?


Der Eingriff besteht darin, das fehlende Gewebe mit einem speziellen Biomaterial (Knochensubstitut) aufzufüllen. Dies ist ein Granulat, das häufig mit dem eigenen Knochen des Patienten oder plättchenreichem Plasma vermischt wird. Das Ganze wird mit einer speziellen Schutzmembran abgedeckt, die den regenerierten Bereich schützt.


Anheben des Kieferhöhlenbodens (Sinus Lift)


In den seitlichen Bereichen des Oberkiefers (obere Backenzähne) fehlt oft Platz für ein Implantat aufgrund einer tief gelegenen Kieferhöhle.

Das Sinus-Lift-Verfahren besteht darin, die Schleimhaut der Kieferhöhle sanft anzuheben und ein Ersatzmaterial darunter einzuführen.


  • Offene Methode: Zugang von der Seite des Kiefers (bei großen Defekten).
  • Geschlossene Methode: Zugang durch das Implantatloch (bei kleineren Defekten).

  • Durch diese Verfahren ist eine implantologische Behandlung bei nahezu jedem Patienten möglich, selbst unter schwierigen anatomischen Bedingungen.