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Alles, was Sie über Zahnkaries und deren Behandlung wissen möchten – Teil 1

Autor: 🩺 fachlich geprüftVeröffentlicht
Alles, was Sie über Zahnkaries und deren Behandlung wissen möchten – Teil 1
27.2.2021

Heute ein paar Worte über Karies.

Karies ist eine ansteckende Krankheit, die durch kariesverursachende Bakterien hervorgerufen wird und leicht von einer Person zur anderen übertragen werden kann. Diese Bakterien lieben einfache Zucker, die ihre Hauptnahrung darstellen. Daher sollten wir darauf achten, was wir und unsere Kinder essen. Auch Maischips, die eigentlich nicht süß sind, kleben an unseren Zähnen, und die Stärke in den Chips zerfällt im Mund zu einfachen Zuckern.

Bei kleinen Kindern entwickelt sich oft die sogenannte Flaschenkaries – sie tritt meist auf, wenn das Kind nachts eine süße Teeflasche bekommt und mit dieser im Mund einschläft.

Für die Entwicklung von Karies ist natürlich auch unser Zahn notwendig. Wissenschaftler haben im Labor versucht, Karies zu erzeugen, und es gelang ihnen nur mäßig, während es uns in unserer Mundhöhle zu Hause perfekt gelingt. Leider stehen die Polen im Ranking der Nationen, die mit dem Problem der Karies kämpfen, sehr weit oben.

Karies betrifft zunächst nur den Zahnschmelz und verursacht noch keine großen Auswirkungen, hauptsächlich ästhetische.

Dann erreicht die Karies die zweite Schicht des Zahns (Dentin). Die Karies greift dann stärker an und es kann zu einem sogenannten Loch im Zahn kommen. Hier können bereits Schmerzen auftreten (z. B. nach dem Verzehr von Süßigkeiten).

Im Endstadium (wenn wir die ersten beiden Phasen vernachlässigen oder übersehen) greift die Karies den Zahnschmelz, das Dentin an und erreicht die Zahnpulpa, also umgangssprachlich den Nerv. Das ist der Moment, in dem Patienten mit Schmerzen in die Praxis anrufen und um einen sofortigen Termin bitten, bereit, praktisch alles zu tun, um den Schmerz zu stoppen. Der Moment, in dem der Patient Erleichterung verspürt, wenn er kaltes Wasser in den Mund nimmt. Dies ist in der Regel eine Pulpitis, die meist mit einer Wurzelbehandlung endet.

Es kann auch vorkommen, dass der Patient den Moment der Pulpitis abwartet und entweder die Karies den gesamten Zahn angreift, sodass nur die Wurzel übrig bleibt, was zur Extraktion führt, oder es kommt zu einer Entzündung des periapikalen Gewebes. Leider entsteht dies an einem Ort, den der Patient nicht reinigen kann, und ohne das Eingreifen eines Zahnarztes kann dies zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.

Wie kann man das Risiko von Karies verringern?

Vor allem müssen wir auf eine angemessene Ernährung achten. Trinken Sie häufig Wasser oder verwenden Sie Kaugummi. Denken Sie an die tägliche Mundhygiene (mindestens zweimal täglich), die Verwendung von Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta, Zahnseide und regelmäßige Besuche bei der zahnmedizinischen Prophylaxe.

Mehr dazu im Video: