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Warum im 21. Jahrhundert ein Zahnarztbesuch nicht weh tut und man sich nicht davor fürchten muss – Teil 2

Autor: 🩺 fachlich geprüftVeröffentlicht
Warum im 21. Jahrhundert ein Zahnarztbesuch nicht weh tut und man sich nicht davor fürchten muss – Teil 2
13.2.2021

Im ersten Teil wurde das Thema Betäubung und wie man sie schmerzfrei gestalten kann, behandelt.

Der heutige Beitrag wird sich hingegen mit dem Trauma vor dem Bohren beschäftigen.

Die ersten in Erinnerung gerufenen Momente des zahnärztlichen Schreckens sind die Besuche beim Schulzahnarzt, der in der Kindheit Angst einflößte. Achtung, es gibt Patienten, die aufgrund dieser unangenehmen Erinnerungen schon beim Klang des „Bohrers“ Schmerzen empfinden.

Die Zahnmedizin des 21. Jahrhunderts hat jedoch eine Lösung für dieses Problem, und das ist natürlich der Erbium-YAG-Laser

Der Vorteil eines solchen Lasers ist, dass er auf den harten Geweben des Körpers angewendet werden kann. Zu diesen harten Geweben gehören unter anderem der Zahnschmelz oder das Dentin, also einfach gesagt: der Zahn. Mit diesem Laser ist der Arzt in der Lage, Karies zu entfernen, ohne den Zahn zu berühren. Somit muss er kein Bohrer verwenden, der Patient spürt keine Vibrationen oder Schmerzen und hört auch keine unangenehmen Geräusche.

Beim Entfernen von Karies mit Hilfe eines Lasers wird Wasser und ein Lichtstrahl aus dem Laser freigesetzt, der in diesem Wasser absorbiert wird. Dadurch kommt es zu einem Ablationsprozess, das heißt, das erkrankte Gewebe wird schmerzfrei entfernt.

Wenn der Arzt jedoch mit dem Laser arbeitet, kommt es zu einem Ablationsprozess, also einfach gesagt zu einer Explosion. Das Licht, das aus dem Laser austritt, wird im Wasser absorbiert (sowohl in dem, das aus dem Laser kommt, als auch in dem, das sich in jedem Gewebe des Körpers befindet) und durch diese Absorption kommt es zur Explosion des Wassers. Genau dann wird der oberflächliche Teil des erkrankten Gewebes, also die Karies, entfernt. Dieser gesamte Prozess geschieht mit Lichtgeschwindigkeit, also schneller als die Übertragung eines elektrischen Impulses. Bevor also die Schmerzinformation das Gehirn erreicht, ist die krankhafte Veränderung bereits entfernt. Zudem gibt es bei der Verwendung des Lasers keine Reibung, keine Berührung, keinen Temperaturanstieg und keine unangenehmen Geräusche.

Wie ihr seht, können die Albträume von schrecklichen Zahnärzten der Vergangenheit angehören, man muss nur die richtige Zahnarztpraxis wählen :)

 

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