Heute sprechen wir über ein Tabuthema: GELD
Wie viel verdient ein Zahnarzt wirklich, wenn der Patient zum Beispiel 100 PLN für eine Dienstleistung zahlt?
Was macht diesen Preis aus?
- Der Erwerb des Titels eines Zahnarztes. Bevor man Zahnarzt wird, muss man viele, viele Jahre Studium und Praktikum absolvieren.
- Die Einrichtung der eigenen Praxis. Dies beinhaltet den Kauf oder die Anmietung von Räumlichkeiten und deren Anpassung (Kauf von Ausrüstung).
- Ein Zahnarzt, der sich beruflich weiterentwickeln möchte, investiert ständig, um stets die besten Dienstleistungen zu bieten.
- Abschreibung und Abnutzung der Geräte, mit denen der Arzt arbeitet.
- Fixkosten: administrative, steuerliche Abgaben.
- Gehälter für das Personal, Bezahlung der Schulungen für das restliche Team.
- Kosten für ärztliche Schulungen. Glauben Sie mir, solche Schulungen für Ärzte sind sehr, sehr teuer.
- Kosten für die in den Praxen verwendeten Materialien. Es lohnt sich nicht, bei den Materialien zu sparen, wir kaufen keine billigeren und schlechteren Materialien.
- Kosten im Zusammenhang mit Marketingdienstleistungen, um potenzielle Patienten unserer Praxis zu erreichen.
- Materialien, die der Patient nach dem Besuch erhält, wie: Mappe, Ausdruck des Besuchs mit Beschreibung, Terminkalender für weitere Besuche, Tasche mit Hygienematerialien oder eine CD mit aufgenommenem Bild.
- Zusätzliche Aufgaben außerhalb der Praxis, z.B. die Durchführung von prothetischen Arbeiten.
All diese Punkte tragen zur Endsumme bei, die proportional zur Verantwortung des Zahnarztes ist. Dabei müssen auch alle Arten von Korrekturen berücksichtigt werden, für die der Patient natürlich nicht ein zweites Mal zahlt.
Es gibt auch Patienten, die nicht zum vereinbarten, zuvor bestätigten Termin erscheinen. Auch sie verursachen trotz ihrer Abwesenheit Kosten (die Sozialversicherungsgebühr sinkt dadurch nicht, Stillstand der Praxis, Bezahlung der Zeit des Mitarbeiters, der in dieser Zeit wartet).
Der Verdienst des Arztes ist also leider nur ein Bruchteil des Betrags, den der Patient für den Besuch hinterlässt, und das liegt nicht an unserem bösen Willen, sondern an dem System, in dem wir arbeiten.
